Gott hat die Erde beobachtet.
Er sucht einen Menschen, der anders ist.
Er schaut nach jemandem, der aus seinem Alltag herausbricht.
Jemand, der Gott sucht.
Der anderen Menschen hilft.
Der sich helfend ausstreckt.
Der Gutes tut.
Der vergibt.
Der geduldig ist.
Der ein kritisches Wort zurückhält.
Der andere nicht verletzt.
Der stehen bleibt und zuhört.
Der einen sanften, klaren Tonfall hat.
Wie kann ich die Liebe leben?
- Sei ehrlich und aufrichtig von Herzen.
- Versuche freundlich zu sein und zu bleiben.
- Grüße und verabschiede andere Menschen.
- Gib ein aufbauendes Wort mit und einen freundlichen Blick.
- Versuche aufmerksam zu sein.
- Mache kleine Geschenke. Bereite jemandem eine Freude.
- Hilf jemandem unaufgefordert.
Mit welcher Haltung sollten wir in die Kirche gehen?
Diese zwei Grundsätze erscheinen mir wichtig und sind ein kleiner Leitfaden für meinen Alttag:
- Die Menschen, die da sind, nicht kritisieren.
- Jeder fange bei sich selbst an.
Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.
Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.
Johannes 13,34-35
Ein Zeichen der Zeit ist, dass „die Liebe bei vielen schon erkaltet“ (Mt 24,12) ist. Das bedeutet, dass viele Menschen bereits gleichgültig geworden sind und nicht mehr in ihrem Herzen für ihre Mitmenschen und Gott brennen.
Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet werden.
Matthäus 24,12-13
Achten wir darauf, dass, wenn wir z. B. verletzt worden sind, die Liebe in unseren Herzen nicht verlieren. Dass wir weiterhin freundlich und echt gut bleiben. Dass wir warm im Umgang miteinander sind. Unterschätzen wir nicht eine gute Tat. Oder ein freundliches Lächeln. Es kann die Flamme weitertragen. Sodass die Liebe zu Gott und zu den Menschen ein Zeichen dieser Zeit wird.

Amen!
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