Kann es sein, dass wir unruhig sind, weil wir nicht wissen, dass wir auf Gott zugehen? Weil wir schon ahnen, dass uns diese Welt nicht alles geben kann? Wenn wir weiterrennen, wenn nicht zu Gott hin, wohin rennen wir dann?
Wir leben in einer Zeit des Wandels. Wir können diese Zeit nutzen, um uns neu auzurichten mit Gott.

Ich habe das Gefühl, die Welt ist zu schnell. Vor Corona war sie es und sie wird es auch wieder werden, wenn wir nichts aus dieser Zeit lernen. Sind wir nicht alle von dieser Raserei betroffen? Immer wieder lassen wir uns von ihr einnehmen.
Warten wir!! Bleiben wir geduldig.
Wir können es nicht aushalten, eine Wartezeit zu halten. Das ist verheerend, gerade dann, wenn wir uns neu ausrichten sollten, preschen wir zu schnell nach vorne.

Das Roboter-Gehäuse ablegen
Jesus hält die Uhr in seiner Hand. Jesus hält die Zeit und unsere Zukunft in seiner Hand. Wir können unsere Hektik bei Ihm ablegen. Wir dürfen bei Ihm zur Ruhe kommen und lebendig werden durch Ihn. Lassen wir uns aus unserem Roboter-Gehäuse befreien.
Du ließest mich viel Angst und Not erfahren, du wirst mich neu beleben, du führst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde.
Psalm 71,20
Er liebt uns jetzt in diesem Moment. Er erwartet nicht von uns, dass wir immer beschäftigt sind oder so wirken, als seien wir es. Menschen sind es, die das scheinbar erwarten. Aber nicht Gott. Wir müssen nicht aus Menschenfurcht heraus weiter so handeln. Haben wir keine Angst in seiner Gegenwart zu leben.
Kind, du sollst nicht zu viele Geschäfte betreiben! Wenn du sie vermehrst, wirst du nicht ungestraft bleiben, und wenn du sie verfolgst, wirst du nichts erreichen; du entkommst ihnen nicht, auch wenn du fliehst.
Es gibt einen, der sich plagt, müht und hastet, dennoch bleibt er umso mehr zurück.
Jesus Sirach 11,10-11
Gott hat Zeit. In der Gegenwart ist seine Fülle an Leben, Kraft und Ideenreichtum zu finden. Lassen wir uns von seinem Geist führen. Wenn wir nicht auf den Heiligen Geist warten und auf Ihn hören, sind dann nicht alle unsere Pläne nutzlos? Nur mit Gott wird es wirklich erfolgreich und sinnvoll sein. Tun wir die Dinge mit Ihm. In seinem Zeitplan. Fragen wir Ihn zuerst. Wir können Ihn in unsere Pläne einbeziehen.

Jesus möchte, dass wir leben. Er ist der, der Leben spendet.
Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben.
Johannes 3,36
Das ewige Leben kann schon im Hier & Jetzt beginnen, wenn wir mit Ihm leben. Leben ist auch Verzicht und Rücksicht, weil das Liebe ist. Doch dadurch kann Er uns erst in die Freiheit führen und uns wahres Leben schenken!
Am Kreuz steht die Zeit still. Das Kreuz Jesu ist zeitlos. Wenn wir zum Kreuz kommen, machen wir eine Zeitreise und Jesus schenkt uns die Gnade, durch Ihn gerettet zu werden. Alle, die Jesus im Herzen annehmen, können mit Ihm zu einem neuem Leben finden. Er möchte uns bis an den Rand mit allem Guten füllen, bis Er unser „Fass zum Überlaufen bringt“. So wird das Leben, das Er uns gibt, auch zu anderen Menschen fließen.
Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
Johannes 10,10
Er ist der Gott der Gegenwart und immer im Jetzt zu finden ist. Immer. Jetzt. Und jetzt auch wieder. Jetzt. Und jetzt. Er ist da. Und will uns beschenken mit Seinem Lächeln. Mit seiner Freude. Mit Seinem LEBEN!
Unser Leben. Es zieht so schnell vorbei. Wir können lernen, schneller im Jetzt anzukommen. Dann vergeht die Zeit langsam. Wenn wir mit Jesus einen Moment auskosten, dann ist es als wären wir zeitlos.

AHA Moment
Die Zeit vergeht nicht schneller, wenn ich ruhig bin, wenn ich nicht haste.
Ich komme in ihr an, dann spüre ich sie erst.
Ich darf in der Zeit sein.
Ich muss ihr nicht voraus sein.
Zu meinen, wir könnten Zeit einholen oder einsparen ist eine Illusion.
Das ist eine der größten Illusionen unserer Zeit.
Weil wir (weg)rennen, sagen wir „Mensch, wie die Zeit vergeht!“
Weil wir nicht in der Gegenwart und in der Dankbarkeit leben.
In der Gegenwart ist die Unendlichkeit und die Ewigkeit zu finden.
Dort können wir Frieden finden für unsere abgehetzten Seelen.
Die Gegenwart ist ein Haus, das uns schützen möchte vor der Illusion, rennen zu müssen.
